Radonsanierung

  • Radon in Wohnhäusern

    Radon ist ein unsichtbares und geruchloses radioaktives Gas. Ist die Raumluft mit Radon belastet, stellt dies ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko dar, da Radon jedes Jahr zahlreiche Fälle von Lungenkrebs verursacht. Studien der Weltgesundheitsorganisation WHO zeigen, dass Radon nach dem Rauchen der zweithäufigste Verursacher von Lungenkrebs ist.

  • Wie Radon entsteht

    Radon (Rn) ist ein radioaktives Edelgas, das als Zerfallsprodukt von Radium entsteht. Radium wiederum ist ein Zerfallsprodukt von Uran, das natürlich in den Gesteinsarten der Erdrinde vorkommt. Der natürliche Radongehalt der Luft liegt bei 2–10 Bq/m3.

    Das im Boden enthaltene Radon ist die Hauptursache von Radonbelastungen in Häusern. Die Radonkonzentration in der Bodenluft ist immer relativ hoch und liegt zwischen 5.000 und 2.000.000 Bq/m3. Da der Luftdruck in Gebäuden meist niedriger ist als draußen, kann die Bodenluft durch undichte Stellen in der Hauskonstruktion ins Gebäude aufsteigen. Alle Baumaterialien auf Steinbasis setzen Radon frei, normalerweise aber in sehr kleinen Mengen. In Schweden wurde früher so genannter Blaubeton verbaut, der Radonkonzentrationen von ca. 1.000 Bq/m3 aufweist. Er wurde aus uranhaltigem Alunschiefer hergestellt und gilt als das Baumaterial, das für die höchste Radonbelastung in der Raumluft steht. Blaubeton wurde zwischen 1929 und 1975 an mehreren Orten in Schweden hergestellt und kann Radonkonzentrationen von ca. 1.000 Bq/m3 erzeugen – Werte, die weit über den Grenzwerten für gesunde Luft liegen.

CORROVENTAS PRODUKTE FÜR DIE RADONSANIERUNG